Das Gebet

Das Gebet

Das Gebet

„Unsere Wünsche blenden die Seele“
ein Satz aus dem Film und dem Buch, das dahintersteht, im Klett-Cotta Verlag erschienen „Ein Jahr in der Hölle“.
Über Jahre hinweg einer meiner Lieblingsfilme u.a. auch wegen dieses Satzes…und Mel Gibson.

Wenn ich Texte von Aivanhov lese, dann ist das wie Wasser auf meinen Mühlen.
Er räumt die naiven Vorstellungen, die in den unterschiedlichsten Szenen – esoterisch, spirituell, buddhistisch, religiös, Satsang und wie sie nicht alle heißen – auf. Ich nehme das alles ernst, dennoch gibt es überall auf dieser Welt helle und benebelte Köpfchen in allen Szenarien.
Der von der Masse der Menschheit angebetete oberflächliche Materialismus – die Seichtigkeit des Scheins* – ist eine Form von Dummheit aus meiner Sicht. Es fehlt ihm Geist.
Aivanhov zieht den Vorhang auf und führt in die real existierende geistige Welt ein.
Wer einen existierenden Geist hat, der versteht sofort was Sache ist.
Bei Gebeten geht es nicht darum, sich vom Leben zu dissoziieren sondern sich wieder damit zu assoziieren. Die Enge der Kondition, die Bewertung und das Missverstehen von Gefühlen hindert uns Menschen oft daran, Geistesblitze, Erkenntnisse, Wissen umzusetzen.

„Der Mensch an sich ist feige und schämt sich für sein Gefühl, dass es nur keiner zeige weil die Moral es so will“ singt Hildegard Knef. Wie wahr, wie wahr und wer will das bestreiten?

Um dem Geist wieder folgen zu können und sich genau daraus und damit zu entwickeln, helfen Gebete und das legt Aivanhov hier dar.
Ich könnte x-viele Stellen aus diesem 29 Seiten starken Büchlein zitieren, hier ein Textausschnitt daraus:
„Jede spirituelle Sache hat ihre materielle Entsprechung, und jedes materielle Teilchen hat wiederum seine Entsprechung auf der spirituellen Ebene. Es existiert also eine Wechselbeziehung zwischen der feinstofflichen Welt des Bewusstseins, des Denkens, des Gefühls und der Welt der Materie. Jedesmal, wenn euer Gebet euch in die höheren Bereiche des Bewusstseins trägt, zieht ihr aus dem Raum Materialien größter Reinheit an, mit deren Hilfe ihr euren göttlichen Wünschen einen Körper geben könnt.“
Obacht: Er spricht von göttlichen Wünschen nicht von persönlichen Wünschen.

Wie man das macht, wie wir uns einstimmen auf die höheren Bereiche des Bewusstseins, das wird in diesem Büchlein klar dargestellt.

Ich kann´s nur empfehlen.

*Aus dem Vorwort des Buches „Weiblicher Narzissmus“ von Bärbel Wardetzki/ Kösel Verlag

Omraam Mikhael Aivanhov
Das Gebet
29 Seiten
Broschur
4,00 €
Prosveta Verlag


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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Avatar
    Weda Bettie

    Als ich vor ein paar Tagen dachte, wie war das doch gleich mit dem Beten….? Entglitt mir der Gedanke, sowie sie es meist zu tun pflegen. Es war der 17.02.21, am 18.02.21 hast du dir „Das Gebet“, von Aïvanhov vorgenommen.
    Sodass ich mich erinnern konnte. Ich werde es lesen.

    Heute habe ich begonnen „Die Kraft der Gedanken“ zu lesen. Auch ein Büchlein aus derselben Reihe.
    Das ich aufsuchte und lang verschollen aus dem Billy fischte.

    Ein Gedanke, als Frage formuliert, sendet und empfängt, diese und mehrere Antworten.

    Danke von Weda

  2. Barbara
    Barbara

    Liebe Weda,
    wie es so ist mit den huschenden Gedanken ohne festen Wohnsitz…wer kennt´s nicht?
    Freut mich, dass du die „Gedanken“ von Aivanhov liest.
    Vielleicht kannst du mal hier schreiben, wie es auf dich gewirkt hat? Ganz freiwillig, natürlich.
    Ich danke dir auch.

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