Die Bücher,…..

Die Bücher,…..

…die mir etwas bedeuten hinsichtlich meiner Entwicklung zum Menschen hin.
So wie ich es sehe…

gibt es Fassaden-Menschen, alles Lebendige ist in ihnen erstarrt und unbeweglich in der äußeren Form. Haus ohne Bewohner oder als „blinder Passagier“ – mit mehr oder weniger dicken Wänden, mehr oder weniger Fenstern und Türen.
Die äußere Erscheinung eines Menschen kann aber auch der Ausdruck eines wahrgenommenen, gefühlten, gedachten, im Körper zum Ausdruck gekommenen Seins präsentieren.
Ihre oder seine Innerlichkeit ist in der äußerlichen Erscheinung deutlich wahrnehmbar.
Das Sein hat keine Konvention, keine Kondition, keine Form, denn die Form ist bereits vorhanden, in der Pflanze, im Tier, im Menschen usw. Die sichtbare Form ist bereits durch ihre Formgebung begrenzt. Es ist nicht nötig, sie noch einmal zu begrenzen.
Für den Menschen mit seinen Möglichkeiten verstehe ich es als das wahre Selbst.
Als Mensch habe ich aber auch die Möglichkeit so zu tun als ob..ich tu mal so, als ob ich mich freue, als ob du mir wichtig bist etc… Das ist der Ausdruck des falschen Selbst.
Viele Menschen sind mit diesem falschen Selbst in dieser Welt und merken es noch nicht einmal.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte…
Eine Analogie zum falschen und wahren Selbst eröffnete sich mir, als auf einem Fest eine Person, die als Krankenpfleger arbeitete, folgende Geschichte erzählte:

Am Morgen wurde ein Mann ohne festen Wohnsitz ins Krankenhaus eingeliefert. Wahrscheinlich fand er u.a. auch wegen der Kälte draußen seinen Weg zu uns. Wir entschlossen uns, ihn zu baden also halfen wir ihm sich zu entkleiden. Als er nur noch die Socken anhatte, stellte sich ein Problem: Wir konnten seine Socken nicht ausziehen, denn durch das lange Tragen hatten sich Hornhaut und Socken miteinander verbunden. Wir versuchten´s dann mit warmen Wasserbädern.“

Alle physischen Phänomene, die im und mit dem Körper möglich sind, sind es im Geistigen auch.
Es ist möglich, das Etwas, das nicht zu mir gehört, das sich in meiner Außenwelt befindet, dass ich das, als mein Ich bezeichne, weil ich mich damit identifiziere. Das nennt man Prägung, Kultivierung, Konditionierung, die alltägliche Trance.
Wohlgemerkt: Kultur ist nicht Natur.

Wer das große Glück hat, zu ahnen, dass es unter dem doppelten Boden, eine Erde gibt, die wirklich trägt und nährt, dann wird sie oder er, sich früher oder später mit dem Thema des wahren Selbst beschäftigen müssen. Erst wenn alles Falsche, Gemachte, mühevoll Aufrechterhaltene zusammenbricht, kann die Kapitulation erfolgen…und dann erst ist eine Unterschrift, ein Signum unter dem Lebensvertrag – anstatt Überleben – möglich.

Hier, die Bücher und DVDs, Cds,Vorträge auf Youtube, die mir viel geben und die mich immer wieder an die Existenz meines wahren Selbst erinnern, denn: Vorsicht Welt.
Das Motto ist bekannt: Nicht von dieser Welt zu sein und in dieser Welt zu sein!!!

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